Rechtsanwalt Erbrecht Frankfurt – Fachanwalt Dr. Stefan Günther

Ihr Rechtsanwalt und Fachanwalt im Erbrecht in Frankfurt Main für Ansprüche aus Testament – Anfechtung sowie Auslegung – Pflichtteil und Erbengemeinschaft

Mit dieser Webseite möchte ich Sie insbesondere informieren über:

  • Aktueller Experten-Tipp vom Fachanwalt für Erbrecht
  • Ansprüche aus einem oder mehreren Testamenten – welches ist gültig ?
  • Pflichtteil – was gilt es zu beachten, wenn dieser eingefordert wird oder was ist mit Schenkungen des Erblassers ?
  • Erbvertrag – welche Vorteile oder Nachteile bietet der Erbvertrag gegenüber einem Testament ?
  • Erbe – ich bin im Testament als Erbe eingesetzt, werde ich im Erbfall alles erhalten ? Oder kann der Erblasser über sein Vermögen bis zu seinem Tod frei verfügen ?
  • Erbengemeinschaft – Welche Regelungen gibt es, wenn die Erben sich nicht einig sind, wer bestimmt dann, was gemacht wird ?
  • Erbschaftsteuer – wie kann das Vermögen vorteilhaft auf die Kinder übertragen werden ?

Als ein auf das Erbrecht spezialisierter und in Frankfurt zugelassener Fachanwalt berate und vertrete ich Sie gerne in allen einschlägigen Fragestellungen. Keine selbst eingeholte Auskunft aus dem Internet oder der noch so gut gemeinte Rat eines Bekannten kann die fachlich fundierte Beratung durch einen Experten ersetzen.Zu umfangreich und kompliziert sind für Laien die einzelnen Bereiche des Erbrechts, die zudem häufig noch mit wichtigen- sehr kurzen – Fristen verbunden sind. Nicht selten verstellt einem dabei zusätzlich der Aspekt der Trauer den Blick für das Wesentliche.Rechtsanwalt_Fachanwalt_Erbrecht_Frankfurt_Dr._Stefan_Günther Die meisten Probleme ergeben sich, wie ich aus meiner praktischen Tätigkeit als Fachanwalt für Erbrecht Frankfurt, berichten kann, im Bereich der Auslegung und Anfechtung bei einem Testament und Ansprüchen aus Pflichtteil sowie Fragen der Verwaltung bzw. Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft. Ich hoffe aber, mit diesen Seiten auch andere Bereiche, die für Sie von Interesse sein könnten, abgedeckt zu haben.

Rechtsprechung aktuell: OLG Frankfurt – Keine Prüfung der Vaterschaft im Erbscheinsverfahren

Nach der Entscheidung des OLG Frankfurt vom 22.09.2016, Az: 20 W 59/14 (ZEV 2017, 113) findet im Erbscheinsverfahren wegen der Vorschriften der §§ 1599 Abs. 1 BGB, 1593 BGB a.F. keine inzidente Überprüfung der Vaterschaft statt. Die gesetzliche Erbfolge richtet sich alleine nach dem rechtlichen Verwandtschaftsverhältnis von § 1589 BGB. Es sei denn, es treten besondere Umstände hinzu, die eine Überprüfung notwendig erscheinen lassen.

Nach Auffassung von Fachanwalt für Erbrecht, Dr. Stefan Günther, setzt das OLG Frankfurt  mit seiner Entscheidung die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs vom 16.01.2013, Az. IV ZR 250/12 um. In einer für das Erbrecht bedeutsamen Entscheidung hat der BGH entschieden, dass § 1599 BGB a.F. eine Sperrwirkung für das gesamte Zivilrecht entfaltet. Unklar bleibt, ob in Fällen, in denen vor Eintritt des Erbfalles die Vaterschaft angefochten war, nicht doch eine inzidente Überprüfung im Erbscheinsverfahren möglich ist, so noch OLG Koblenz vom 11.07.2008, Az: 10 U 1271/07.

Experten-Tipp von Fachanwalt für Erbrecht Dr. Stefan Günther, Frankfurt:

  • Ist das Bestehen der gesetzlichen Vaterschaft ungewiss bzw. bestehen daran ernsthafte Zweifel, ist zu Lebzeiten des Erblassers eine Überprüfung durch ein förmliches Anfechtungsverfahren durchzuführen.
  • Im Erbscheinsverfahren besteht kein Raum mehr für die Vorlage von DNA-Tests, bzw. Vorlage von Abstammungsgutachten

Schicksalhafte Fehler im Erbrecht vermeiden

Jeder Mensch, so Fachanwalt für Erbrecht Frankfurt, Dr. Stefan Günther, macht Fehler. Das Problem ist nur, dass sich im Bereich des Erbrechts Fehler, Unterlassungen meist böse rächen. Nicht selten stehen der Ehegatte oder die Kinder mit leeren Händen da. Oder es bestimmen plötzlich andere Institutionen (Vormundschaftsgericht) über deren Schicksal. Nur in Ausnahmefällen werden die jeweiligen Fristen bekannt sein, die zum Teil ausschließenden Charakter besitzen. So kann z. B. nur 6 Wochen nach Kenntnis des Todes des Erblassers gegenüber dem Amtsgericht ausgeschlagen werden. Auf der anderen Seite ist für die Anfechtung einer letztwilligen Erklärung eine Frist von nur einem Jahr gegeben. Beide Rechtshandlungen sind mit großen Auswirkungen verbunden. Es kommt aber auch vor, dass erbrechtliche Konsequenzen bestehen, die dem Mandanten in ihrer Bedeutung gar nicht bewusst sind. Da in diesen Fällen häufig gegensätzliche Interessen bestehen, ist der Katastrophenfall in Form einer bevorstehenden Teilungsversteigerung vorprogrammiert. Nicht selten lassen sich bestehende Konfliktlagen nur durch einen Erb- bzw. Pflichtteilsverzichtsvertrag regeln. Schlimm entwickeln sich die Fälle, bei den Großzügigkeit und der Gedanke an Steuersparmöglichkeiten, die Absicherung eigener Ansprüche überlagert hat.

Aber auch bei Vorliegen eines Testamentes oder Erbvertrages muss die Rechtslage nicht einfacher sein. Dabei kann es bedeutsam sein, ob man die vermeintliche Begünstigung in Anspruch nehmen soll. Oder soll besser doch die Ausschlagung mit gleichzeitiger Geltendmachung des Pflichtteils in Betracht gezogen werden? All dies sind Schwierigkeiten, die qualifiziert nur durch einen Fachanwalt für Erbrecht beantwortet werden können. Es wird daher empfohlen, mit der umfangreichen Prüfung ohne Verzug zu beginnen, sofern das Problem erkannt wurde. Die längsten und schwierigsten Rechtsstreitigkeiten entstehen durch aufgeschobene Lösungsansätze. Insoweit freut es mich, dass Sie sich, als ersten Ansatz, für diese Internetseite interessieren. Im Blog erhalten Sie die neuesten Veröffentlichungen mit sehr spannenden Themen, die ich Ihnen als Fachanwalt sehr empfehlen kann. Der übrige Inhalt ist so aufgebaut, dass die typischen Fehler besonders hervor gehoben sind. Sehr plastisch wird dies anhand “berühmter Erbfälle” dargestellt.

Für Ihre Fragen:

Tel.: 069/308 511 90

Dr. Stefan Günther

Rechtsanwalt & 

Fachanwalt für Erbrecht

Konrad-Glatt-Str.8

65929 Frankfurt